A n g e l u s   C u r a t o r   S t i f t u n g 

besucherzähler gratis

home

AC-Inso-Hilfe

AC-Sponsoring

A K I  N M V

Links

Kontakt

Angelus-Curator Sponsoring   hier kurz

A C - Sponsoring   die Definition der Begriffe  "Sponsoring", "gemeinnützig" und "AC-Sponsoring":
Gemeinnützigkeit, Sponsoring, AC-Sponsoring, Begriffserklärungen

  was heißt das und
     was soll man darunter verstehen und
        was kann man damit praktisch anfangen,
           kurz wozu nutzt das Ganze?

Sponsoring ist das Fremdwort dafür, dass jemand der für seine meist gute Sache zu wenig Mittel und Möglichkeiten hat von einem
oder mehreren anderen Hilfe bekommt, Hilfe, die ihm das gibt, was er braucht, oder die ihm, meist durch Geld, ermöglicht das zu
bekommen, was er für seine Sache braucht. Ergebnis ist dann am Ende, dass die die Hilfe brauchen sie bekommen, und die die
helfen tragen eben durch ihre Leistung oder ihr Geld zum gemeinsamen Erfolg bei, "sponsern" diesen. Hier gibt es jetzt zwei
Möglichkeiten: sind diejenigen denen man etwas sponsert "normale Menschen", dann freuen sich alle, und das Geld ist für den
Sponsor weg, er bekommt dafür Lob, Anerkennung, Wertschätzung, aber das war es dann auch.

Gemeinnütziges Sponsoring: weder gemein noch nützig, wie der Volksmund oft sagt. Gemeinnützig heißt der Allgemeinheit
nutzend, oder auch nicht dem einzelnen nutzend, also nicht eigen-nützig. Diesen Begriff nennt man gemeinnützig. Nur wenn der
Spender einer gemeinnützigen Sache hilft, das heißt jedoch sondern damit ist gemeint, dass das Ganze, vom Finanzamt bestätigt
und per Verfügung anerkannt "steuerbegünstigt" sein muss, dafür jedoch, wenn der Träger gemeinnützig ist, eine "Spendenquittung"
bekommen, quasi die Quittung der guten Tat, ein Papier das sie dazu berechtigt, das was gegeben wurde in der Steuererklärung
Steuern sparend abzusetzen. Praktisch zahlt dabei also die Steuer in der Quote mit der man Steuern zahlt, die Spende kostet
also gleich fast nur noch die Hälfte!

Ziel ist also immer etwas zu bewegen, zum einen allgemein und nicht gemeinnützig, man will eben eine Idee unterstützen, dabei
weiß man aber auch dass das Geld voll weg ist, zum anderen gezielt und klar zum Wohle der Allgemeinheit und einer guten Sache,
dann wird man eben belohnt und bekommt einen Teil des Geldes über die Steuer anerkannt und zurückgezahlt oder verrechnet. 

Doch welche Wege führen zum Sponsoring, welche Konstellationen sind denkbar? Wir gehen hier konkret nur vom gemeinnützigen
Sponsoring aus, dem, das die Regeln des Finanzamtes voll berücksichtigt. Zurück zum praktischen Ablauf: Wie kann so etwas
aussehen, welche Wege gibt es:

1) direktes Sponsoring: man geht ganz einfach zu dem Verein oder der Stiftung hin, öffnet die Brieftasche, zieht einige Zehner,
Hunderter oder 500-er heraus und legt sie auf den Tisch, das dürfte mancher Empfänger am Liebsten haben, Nachteil ist natürlich
auch, dass, im Tausch gegen die Quittung, das Geld auch wirklich und sofort voll weg ist.

2) indirektes Sponsoring: man bestellt und bezahlt z.B. Werbung die dazu dient etwas, z.B. ein Fahrzeug, zu finanzieren oder
zu re-finanzieren, man trägt also dazu bei dass die Unterstützten in der Lage sind sich ein Fahrzeug leisten zu können. Dazu erhält
man dann eine Spendenquittung oder auch eine normale Quittung für die bestellte Leistung.

3) finanziertes oder Finanzierungs-Sponsoring: geht es dem Träger dem man helfen will gut, dann kann dieser vielleicht - z.B.
mit gesponsertem Bargeld, zur Bank oder zum Händler gehen und sich selbst das was er will, ein Auto oder z.B. einen PC oder
einen Laptop einfach allein kaufen oder leasen. Das fängt aber das Problem gleich an: Die meisten gemeinnützigen vereine oder
Träger die wir kennen und die es ernst meinen haben nie Geld, wenn Sie Geld haben setzen sie es ja immer gleich wieder ein um
etwas für ihre Sache zu bewegen. Hohe Bankkontostände sind da, außer vielleicht bei heiligen Großkühen wie z.B. dem Deutschen
Roten Kreuz oder einigen wenigen ähnlichen, denkbar, - bei den meisten anderen nicht. Also wird es, wenn man nicht direkt einen
guten Draht zur eigenen Hausbank hat, keine interne Lösung geben, man wird wieder einen Sponsor brauchen der hilft.

4) Bonität und Bonitäts-Sponsoring heißt hier das nächste Wort.

Jeder kennt aus dem Fernsehen den schönen Spruch "zahlen Sie mit Ihrem guten Namen", - so werben die Kreditkartenunternehmen
gern. Praktisch heißt das: mehrere Partner tragen gemeinsam zu einer Lösung bei, - zusammen: Da finanziert eine Bank, kann sein,
wenn der Direktor viel Sympathie hat, auf die guten Worte des Vorsitzenden oder des Schatzmeisters - der ja oft ein Bankmann ist,
meint die Bank das dass nicht reicht, dann muss ein äußerer Sponsor her, einer der mit seiner Bonität, d.h. seiner wirtschaftlichen
Stärke und Gesundheit und Stärke von der Bank, ähnlich einem Bürgen, akzeptiert wird um für den Vertrag zu Gunsten der gemein
nützigen Empfänger gut zu sagen.

Damit sponsert der zuletzt genannte die gute Sache, - von ihm wird jedoch kein Bargeld, also keine direkte Liquidität, verlangt, er zahlt also nicht die tausender auf den Tisch, er steht nur mit seiner Bonität daneben und hilft eben so, - die Zahlungen leisten andere, nur im extremsten Negativfalle kann es zu einer späteren Rückfrage bei dem Sponsor kommen, doch auch diese lassen sich zusätzlich regeln, so dass er frei gestellt werden kann.

5) Bank: Neben dem unterschreibenden Bonitäts-Sponsor braucht man dazu - wenn dieser nicht selbst zahlen soll - auch noch eine Bank
die generell bereit ist für derlei Fälle die Finanzierung zu stellen, d.h. die Mittel die erforderlich sind um Fahrzeug oder Computer oder oder zu
finanzieren.

6) Damit die Partner die ein Bonitäts-Sponsoring stellen auch wirklich freigestellt werden können braucht man als nächstes neben der Bank die so etwas finanziert, d.h. mit Mitteln ihres Hauses abdeckt, einen Werbe-Firma und Werbe-Sponsoren der sich damit befasst die z.B. mit bezahlter oder sponsernder Werbung beklebbaren Flächen eines Autos Geld bringend einzusetzen, so dass die bei einer Finanzierung anfallenden Raten getragen werden. Dabei reden wir hier nicht von der einzelnen mit werbenden Firma, einem Aufkleber
der Geld bringt, sondern dem gesamten koordinierenden Verwertungssystem, d.h. der Vermarktung der 10 bis 15 möglichen Aufkleber,
- denn diese bringt unter dem Stricht wirklich die effektiven Kosten dafür rein dass das Fahrzeug eben formal, z. B. wie vorliegend für bis
zu 5 Jahre, keinen Cent an Finanzierungskosten kostet. 

7) Positive Effekte gibt es beim Sponsoring für alle die beteiligt sind oder geholfen haben natürlich auch:

a) die gemeinnützigen Gruppen denen z.B. ein Fahrzeug gesponsert wird bekommt dieses, was ein Vorteil sein dürfte, da sie mit diesem in der Öffentlichkeit herumfährt sieht auch mancher der es bisher nicht bemerkt hat dass sich etwas tut,

b) die Leute die Werbe-Aufkleber bezahlen bekommen einen normalen Werbeeffekt, jedoch zusätzlich auch das positive Feedback
dass bekannt wird dass sie wirklich aktiv helfen, also Gutes tun, gegebenenfalls Steuern sparen,

c) alle anderen haben den theoretischen Vorteil zusätzliche Umsätze zu bewegen, so die Bank, der Autohersteller, die Werbefirma, wenn auch eben belastet mit den in der Regel üblichen extremen Sonderkonditionen die die Kooperation mit gemeinnützigen Gruppen erfordert.

8) Team-Work: den besten Erfolg verspricht uns, der Logik folgend, eine abgestimmte Zusammenarbeit im Team aller erforderlichen Beteiligten. So wird wirklich etwas bewegt, und, dank der planmäßigen Zusammenarbeit aller meist erheblich mehr als jeder einzelne allein für sich bewegen könnte, -

so würde z.B. ein Verein vielleicht ein Fahrzeug schaffen, eine Bank ein oder zwei stiften, ein örtlicher KFZ-Händler oder Hersteller
ein oder zwei Fahrzeuge teil-subventionieren, eine Werbefirma vielleicht Aufkleber für ein oder zwei Autos schaffen, - nur im starken,
planmäßigen Verbund des Zusammenwerkens eines starken Teams kann der mögliche Effekt vervielfacht werden, so lässt sich eben
jeder Teilbereicht erheblich effektiver, d.h. Kosten- und Nutzen günstiger gestalten, - und darum geht es bei dem Grundgedanken des
AC-Sponsoring und des AC-Sponsoring-Teams. Hier haben sich eben, Gott sei Dank, alle Bereiche zusammengefunden.  

Vorschläge und Bewerbungen zur Mitarbeit willkommen an
sponsoring@angelus-curator.de

 Copyright 2005 A.C. Stiftung, Büro Förderkreis Deutschland, Neufahrn bei Freising, Bayern, Deutschland
Fragen oder Unklarheiten mit dieser Website, wenden Sie sich bitte an Angelus-Mail
Stand: 15. Dezember 2005.